Es ist mein Verein und ich möchte nicht, dass er mir kaputt gemacht oder auch nur verleidet wird. Es ist mein Verein, aber ich möchte, dass es auch der Verein von Schwulen und Migranten sein kann.  Auch lesbische, schwarze Behinderte will ich hier haben. Und darum finde ich es zum kotzen, was die letzten Wochen offenbar wurde: Wir haben ein ernsthaftes Fascho-Problem in der Kurve. Ich verzichte ganz bewusst auf ein Verlinken der entsprechenden Banner im Spiel gegen Werder und das unerträgliche Gedenken an einen Vollspacko und die Bezugnahme auf die NWDO. Es hat viel zu lange gedauert, bis der Verein reagiert hat und auchRead More →

Und damit stosse ich im Verein und vor allem im Fanclub immer wieder auf erstaunte Gesichter bis hin zur Ablehnung und Frage, was ich denn für eine verweichlichte Pussy sei. Fussball-Folklore halt. Dabei ist es doch mehr als das, denn der Schritt vom stumpfen Mitsingen, dass in Schalker Bäuche Messer gehörten, bis zu echter körperlicher Gewalt ist klein. Die Grenze zwischen Aggro-Gesang und Kloppe wird nur allzu leicht durch Akohol und gruppendynamische Prozesse aufgeweicht. Ich kann nachvollziehen, was Männer (und es sind nur Männer) dazu treibt, sich die Fresse zu polieren, statt lachend und Bier trinkend ein Spiel zu schauen. Testosteron funktioniert, Ausgrenzung auch undRead More →