Ballou, der Bär.

Heute kein Fussball. Wie ich Manchester aufbereite, weiss ich noch nicht, daher heute nur auffe Zwölf mit Converge.

Converge sind laut. Und sie wissen nach über 20 Jahren einfach was sie tun und was sie wollen. Sie haben heute wahrscheinlich eines der Alben des Jahres veröffentlicht, von dem es die Single im Stream gibt:

Aimless Arrow

Gestern gab es den offiziellen Epitaph Stream mit dem gesamten Album auch noch bei Youtube. Dann kam die Gema. Man kann natürlich Gegenmaßnahmen einleiten. Egal wo, hört es euch an. Ich habe gestern einen Durchgang im Stream geschafft und heute anderthalb Durchgänge auf dem Weg zur Arbeit. Es ist umwerfend, natürlich technisch perfekt gespielt und doch Lichtjahre von den Musik-Für-Musiker Sphären von etwa Dream Theater entfernt. Jede polyrhytmische Feinheit hat ihren Zweck und sitzt am richtigen Ort. Ich bin auch froh, dass Jacob Bannon shouted und nicht wie die Labelmates von Every Time I Die Gesangsparts einstreut, die völlig deplatziert nach Bon Jovi Rock klingen. Stay angry!

Natürlich ist die Musik anstrengend, dass soll sie ja sein. Adele hat übrigens auch einen wunderschönen neuen Bond-Song gesungen, wenn ihr das mehr mögt. Ich fühle mich gerade mehr nach gelegentlichen blast-beats und nach runtergestimmten Gitarren. Mir ist nicht klar, wohin Kurt Balllou die Gitarre stimmt, da war ich nie, aber es klingt. Die ganze Band spielt aus einem Guss, nur der Drum-Sound, insbesondere die Snare da könnten sie noch eine Spitze setzen. Für mich wäre es mit höherer und trockenerer Snare noch pointierter.

Insgesamt ein Album zum böse Gucken. Mag ich.

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