BVB, Fussball

To Madchester with love

Das wiederum war jetzt ein gutes Wochenende, einen der ältesten Freunde aus Berlin getroffen und vorher, nachdem der restliche Samstag mit Kindergedöns draufging, das hier:

London 0 Hull 4 BVB 5 BMG 0

Ich war bei Spielbeginn skeptisch, setzte Klopp doch wieder auf eine sehr offensive Dreierreihe. Die aber erstmals tatsächlich überzeugte. Mit Kevin allerdings muss wirklich was sein, so wie der rumgestolpert ist nach seiner Einwechslung, kennt man nicht von ihm. Ich möchte auch nicht Reus herausheben, der schon hinreichend als überragend beschrieben wurde. Sicher, schöne bis überragende Tore, aber nach wie vor wirkt er minutenlang wie ein Fremdkörper im Team, was völig normal ist nach einem Wechsel, erstaunlicherweise aber übersehen wird, wenn er Tore macht. Kickernoten ftw!

Von mir wieder eine tiefe Verbeugung vor Kuba. Geht es nur mir so, oder sieht der sogar inzwischen gefährlicher aus? Frisur, Athletik, bin mir unsicher ob es objektiv stimmt, subjektiv sieht er aber gefährlich aus. Ich mag gefährlich.

Hummels auf der Sechs wird nicht öfter passieren, darf aber in einem Spiel, ohne dass die Ordnung zerbricht. Unsere Bank könnte wieder ein entscheidender Faktor werden, sehe ich doch nur uns und die Bayern mit der Möglichkeit, 5 bis 6 Positionen fast ohne Einbussen zu wechseln. Aber Tele, Tele muss mehr spielen. Er wird sonst unglücklich und irgendwas (ausser Geld) müssen wir ihm doch versprochen haben, damit er bleibt.

Insgesamt war das Spiel genau das Statement, was ich haben wollte. Nach dem 3:0 nicht Schluss machen, sondern weiter. Das ist der Fussball, den ich sehen möchte. Wenn dann dieses bescheuerte “Ich jubel nicht gegen den Ex-Verein” noch abgestellt wird, dann bin ich auf dem Weg zum Glück.

Wochenplanung:

Morgen Refused:

Dienstag LH 2500 nach Manchester, hier das Originalfoto:

Mittwoch LH 2501 nach München und Noel schreibt wieder Songs für Liam, um ihn zu trösten.

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One thought on “To Madchester with love

  1. “Wenn dann dieses bescheuerte “Ich jubel nicht gegen den Ex-Verein” noch abgestellt wird, dann bin ich auf dem Weg zum Glück.”

    Dazu hat Trainer Baade ja auch Anfang der Woche gebloggt. Ich sehe das etwas anders. Sicher kann man zunächst unterstellen: Wer “aus Respekt” gegen seinen Ex-Verein nicht jubelt, der hat sonst beim Jubeln wohl gegen den Gegner prinzipiell keinen Respekt. Aber das Jubeln ist doch letztlich die Angelegenheit desjenigen, der zu diesem Zeitpunkt die Empfindungen hat, die ihn zum Jubel veranlassen. Und wenn er die entsprechenden Gefühle nicht hat? Sich zwar vielleicht freut, aber einfach nicht jubeln kann? Würde Kevin gegen uns jubeln? Ich kann das schon verstehen, dass eine gegen seine Kumpels nicht jubeln will, auch wenn das objektiv betrachtet etwas unsinnig ist.

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