Drüben auf Twitter hatte der Marco die Idee, wir sollten doch ein Tape zusammenstellen, 2×45 Minuten mit der Musik, die wir hörten als wir 16 waren. Das ist natürlich hemmungslos sentimental und ich fürchte ein Ding von alten Männern, um sich für 2×45 Minuten einen Hauch Jugend zurückzuholen. Also genau mein Ding. Sechzehn war ich 1989. Und diese Musik habe ich damals gehört und ich war unglaublich privilegiert, hatte ich doch durch glückliche Fügung Zugang zur Tape-Trading Szene gefunden und damit zu Musik, die nicht im Radio lief. Ich habe hier Seite A für euch. Chromdioxid Band, Typ II von Maxell. 1. Depeche Mode –Read More →

Ich schreibe ja wirklich eher in größeren Abständen. Aber jetzt zum 3. Advent konnte ich mich mal wieder durchringen. Allerdings nicht hier, sondern beim geschätzten Klaas drüben.Read More →

Ich komme nicht mehr raus. Und darum in kurzen Worten die unglaubliche Geschichte, wie ich einmal eine Klausur schreiben wollte und eine Glocke bimmelte, ich einen Tag länger leiden musste und in einer Rechtskurve von der Bornholmer Strasse in die Schönhauser Allee einbiegend bei langsamer Fahrt aus der halbgeöffneten Beifahrertür auf den regennassen Asphalt kotzte. Und das kam so. Ich habe ja nicht nur ein, sondern gleich zwei Staatsexamina absolviert. Nummer eins 1998 und Nummer zwei 2001. Diese ganze Zeit muss so traumatisierend gewesen sein, dass ich wahrscheinlich Ereignisse aus beiden Schlachten vermische. Schlacht ist jedenfalls ein bewusst gewählter Ausdruck. Mir sind solche unwürdigen, beklemmendenRead More →

Es ist ja so, dass ich regelmässig ankündigen muss, wenn unter der Woche Fussball läuft und ich den grossen Fernseher haben möchte. Vergesse ich es, weiss ich ganz genau, dass ich besser ohne dafür gelobt werden zu wollen, einige wesentliche Arbeiten in der Wohnung schnell, sauber und kommentarlos fertigstellen sollte. Die zutreffende Weisheit, dass ein Mann Dinge erledigt, wenn er es versprochen hat und nicht alle sechs Monate erinnert werden muss, die lasse ich dann weg. Aber Frau und Töchter wissen, wie wichtig mir das Spiel ist und schlussendlich sitze ich dann vorm Fernseher. Alleine. Meine Frau verachtet Fussball und achtet meine Leidenschaft. Was eineRead More →

Es ist in der Tat ein sehr unterhaltsamer und aufschlussreicher Fragebogen, den die Patschbella hier initiiert hat. Ich möchte ihn auch beantworten. Und das geht so: Blogger-Typ: Erst im Spätherbst angefangen. Meiner Adoleszenz und des Jahres 2012. Und ich blogge so, wie ich auch in der Kneipe erzähle. Etwas sorgfältiger formuliert, aber die Geschichten, die ich auch beim Bier gerne erzähle und erzählt bekomme. Und ich finde es unfassbar viel einfacher über Fussball zu bloggen als über irgendein anderes Thema. Gerätschaften digital: Geschrieben wird dies hier zu Hause auf einem Sony Vaio netbook. Oder in Ausnahmefällen im Büro auf einem hp elitebook. Gelesen wird vonRead More →

Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ziemlich regelmässig sogar, es sei denn es regnet wirklich richtig. Ich brauche dafür morgens ca. 35 Minuten und abends 27 Minuten. Bestzeit sind 23 Minuten. Morgens gemütlich um nicht völlig durchgeschwitzt im Büro aufzuschlagen. Ist nämlich weniger kernig männlich als allgemein angenommen. Und ich dachte mir, wo ich schon mit 2012 abrechne und es kaum erwarten kann, bis 2013 so richtig losgeht mit der Abbuchung der KfZ-Steuer als originäres Startsignal, schaue ich doch mal, was ich auf dem Rad so gehört habe. Es wurde schon viel gelacht darüber, dass ich Helm trage, so eine neongelbe Sicherheitsweste und aufRead More →

Im Angesicht dieses Schmalzgebackenen, das mir gestern in die Timeline gespült wurde, in aller Deutlichkeit: Man singt nicht über seine Kinder. Niemals. Es wird ausnahmslos furchtbar und ist für keinen relevant ausser einen selbst. Also jetzt hier zur Einstimmung Hartmut Engler heisst er glaube ich mit einem Lied für seine Tochter (der Klumpatsch ist natürlich nicht mal embeddbar) index.html?contentId=133764&initialTab=related#top Ich wiederhole mich, aber: furchtbar. Man kann über Kinder noch nicht einmal auf Englisch singen. Man kann mit seinen Kindern singen, im Auto, zu Hause, im Park. Das ist grossartig. Man kann ihnen Gutenachtlieder singen, das berührt. Aber man kann nicht die Menschheit damit beglücken wollen,Read More →