The Patagonian Run

Tag 1

Freitagabend, Flughafen M├╝nchen und ich freue mich einfach so unglaublich. Am 22. Dezember hatte ich meinen letzten Arbeitstag und noch in meiner letzten Arbeitswoche war mir klar, was und wohin ich wollte. Nach Patagonien, alleine. Ich will laufen, sehen, kochen, allein sein und Weite genie├čen.

Ich habe 15 Jahre durchgearbeitet bis auf die ├╝blichen Sommerurlaube und als sich die M├Âglichkeit ergab, einfach aufzuh├Âren und mindestens sechs Monate Pause zu machen, musste ich nachdenken. Die drei Schritte aus dem B├╝ro meines Chefs, der mir ein Angebot gemacht hat, das schlicht gut ist (Danke, Holger), dachte ich nach. Beim Schlie├čen der T├╝r war ich schon geneigt, nach einem Stift f├╝r die Unterschrift zu fragen.

Dass ich aber tats├Ąchlich hier sitze, hat wesentlich auch mit Frau Bird zu tun, die nicht einmal zuckte, als ich ihr sagte, dass ich vier Wochen ans Ende der Welt m├Âchte. Sie hat dann halt die T├Âchter. Kein Ding. Es ist mir wichtig und dass sie dies wei├č, dass ist mir wichtig.

Und bei den T├Âchtern sind wir beim Bild. Sie haben gebastelt. Ein Kissen und ein T├Ąschchen f├╝r die Fr├╝hst├╝ckseier. Mehr braucht man eigentlich nicht. Bis in vier Wochen, M├Ądchen.

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